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Willkommen beim Landesschülerrat in Bayern!
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Stellungnahme des Vorstands des LSR in Bayern zu den bei der 3. LSK  2009/2010 am 16.6.2010 vorgebrachten Vorwürfen zur Arbeit der amtierenden Landesschülersprecher

 

Der Vorstand des Landesschülerrats in Bayern erachtet die vorgebrachte Kritik als eine einseitige und sehr reduzierte Darstellung. Er versichert, dass er die anfallenden Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen ausführt. Dass hierbei keine absolute Perfektion zu erreichen ist, steht außer Frage. Die Herausforderungen, denen sich die bayerische  Schülervertretung gegenübergestellt sieht, sind von enormem Umfang. Der Vorstand des LSR in Bayern setzt daher Schwerpunkte auf besonders relevante Tätigkeiten und verzeichnet damit unseres Erachten einige Erfolge.

Keinem der Mitglieder des Vorstands des LSR ist eine Schuld oder Verantwortung an der Eintägigkeit der LSK aufzuerlegen. Die Entscheidung, die 3. LSK 2010 eintägig abzuhalten, wurde vom KM aus organisatorischen Gründen gefällt. Bei Fragen hierzu bitten wir, sich direkt mit dem KM (Frau Knöpfle oder Herr Wenninger) in Verbindung zu setzen.

Das Protokoll der 2. LSK 2010 ist sehr detailliert und mit größter Sorgfalt angefertigt worden. Sollte dennoch ein Beschluss fehlen, bitten wir dies zu entschuldigen. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass es sich um das erste Protokoll einer LSK handelt, das dem KM in der Geschichte des LSR überhaupt ordnungsgemäß vorgelegt wurde. Die Dokumentation der LSK ist also somit als positiver Schritt zu werten.

Ressort Projekte:

Die Übergabe des Projekts durch die ehemaligen LandesschülersprecherInnen ist nicht im erwarteten Umfang geschehen. Eine (versprochene) weitere Betreuung des Projekts durch sie blieb aus. Die Dokumente vorangegangener Generationen zu dem Filmprojekt sind eher als Mindmap denn als ausgearbeitetes Konzept zu sehen. Nachdem vorangegangene Generationen das Projekt in zwei Jahren nicht abschließen konnten, ist es utopisch anzunehmen, dass die jetzige Generation ein Projekt solchen Umfangs in einem halben Jahr bewältigen kann. Ein Förderantrag des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ liegt uns nicht vor. Andere Projekte wie „Schwups“ wurden gefördert.

Ressort Presse:

Die Beschlüsse der 1. und 3. LSK wurden durch Pressemitteilungen (von KM und LSR) an die Öffentlichkeit getragen. Eine PM zur 2. LSK wäre aufgrund einer gleichzeitig herausgegebenen PM zum Schulstreik untergegangen und hätte die Beachtung der PM zum Schulstreik geschwächt. Zudem stand der LSR zu jeder Zeit in ausgiebigem Kontakt zur Presse und war regelmäßig in allen Medien (TV, Radio, Zeitung, Onlinezeitung) präsent. Versäumt wurde eine Äußerung zum Missbrauch im Schulumfeld.

Basisarbeit:

Die Basisarbeit des LSR in Bayern ist durch die Erstellung einer Website als Kontaktmöglichkeit für Schüler zum LSR entschieden vorangetrieben worden. Auch in Schriftform wurden via OWA interessante Informationen an die bayerischen Schüler übermittelt. Das Schreiben über die Notwendigkeit der SMV-Arbeit wurde durch die Veröffentlichung des SMV-Handbuchs obsolet (Erscheinen steht kurz bevor).

Interne Koordination:

Die interne Koordination des Landesschülerrates behandelt, wie es der Name bereits andeutet, interne Angelegenheiten des Landesschülerrates und der Landesschülersprecher, wie etwa das Verteilen einzelner Aufgaben und die Koordination der Telefonkonferenzen der Landesschülersprecher. Transparenz zu schaffen und die bayerischen Schüler und Schülerinnen zu informieren ist nicht primär die Aufgabe der INTERNEN Koordination, sondern obliegt vorrangig dem Ressort Basisarbeit, welcher dieser Aufgabe in diesem Schuljahr hervorragend nachkam. Trotzdem ermöglichte es der Vorstand des Landesschülerrats jedem einzelnen Schüler, durch das Erstellen der Homepage und durch die zahlreichen und informativen Schreiben per OWA, an den Geschicken der bayerischen Schülervertretung teilzuhaben. Dies kann als enormer Schritt in Richtung einer transparenten Arbeitsweise angesehen werden.

Kontakte:

Der Kontakt zu allen relevanten Interessensvertretungen und Institutionen der bayerischen Bildungspolitik wurde gepflegt. Mit  BJR und LEV Gym einigte sich der Vorstand des LSR in verschiedenen Fragen (BJR: Gemeinsame Pressemitteilungen; LSV Gym: Gemeinsame Verhinderung der Schülerdatenbank) auf eine enge Zusammenarbeit zur Stärkung der Schlagkraft.

 

Abschließend möchte der Vorstand des LSR in Bayern betonen, dass er nach eigener Einschätzung seine Aufgaben zufriedenstellend ausführt und so den bayerischen Schülern dient.

Im Gegensatz dazu schwächt das von der Antragsstellern an den Tag gelegte Verhalten (Boykott einer Tagung) die bayerische Schülermitverantwortung eminent.

In Anbetracht dieser Tatsachen erachtet der Vorstand des LSR das Stellen der Vertrauensfrage für nicht notwendig.

 

Der Vorstand des LSR in Bayern

 

Der Landesschülerrat in Bayern

Der 2008 ins Leben gerufene Landesschülerrat in Bayern (kurz: LSR in Bayern) vertritt die gesamte bayerische Schülerschaft der weiterführenden Schulen. Er wird demokratisch durch die Schüler der Haupt-, Real-, Förder- und Berufsschulen sowie Gymnasien und Fach-, Berufsoberschulen jährlich neu gewählt.

Hier finden alle interessierten Schüler Informationen zur Arbeit und zu den Projekten des LSR in Bayern. Ihr könnt über unsere Arbeitsgruppen sogar aktiv an unserer Arbeit teilnehmen und so die Schülermitverantwortung auf Landesebene mitgestalten!
Solltet ihr Fragen oder Probleme bezüglich eurer SMV oder Schule haben, findet Ihr hier Informationen, Unterstützung und Hilfe!

Die LandesschülersprecherInnen im Jahr 2009 / 2010:

der Landesvorstand

Eure LandesschülersprecherInnen

 

 
 

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